Vereinigte Staaten


Die Vereinigten Staaten führen Leihmutterschaftsprozesse bereits seit den 80er Jahren durch. Vor fast vier Jahrzehnten wurden die ersten Prozesse bekannt. Traditionell sind die USA das bekannteste Bestimmungsland, unter anderem, weil zahlreiche Prominente sich für dieses Ziel entschieden haben, nicht weil es das sicherste Zielland ist, sondern weil es die freizügigste Gesetzgebung hat, wie es in Kalifornien der Fall ist. Gerade deshalb ist es zu einem der beliebtesten Ziele geworden.

 

1. Gesetz in USA

Die Vereinigten Staaten sind eine föderale Republik, wo jeder Bundesstaat seine eigenen Gesetze hat; so auch bezüglich der Leihmutterschaft. Deshalb ist die Leihmutterschaft in einigen Bundesstaaten erlaubt und in anderen wiederum verboten.
 

2. Wo ist sie erlaubt?

In den Staaten, wo die Leihmutterschaft erlaubt ist, legt jeder Bundesstaat jeweils seine eigenen Bedingungen fest. Im Allgemeinen sind alle möglichen Familienmodelle zugelassen. Die Leihmutter muss die zukünftigen Eltern wählen, die ebenfalls die Leihmutter akzeptieren oder ablehnen können. Das meistgesuchte Ziel ist Kalifornien.

Im Gegensatz zu Kalifornien, ist die Leihmutterschaft in Utah oder Washington altruistisch. Hier steht die Handelsleihmutterschaft unter Strafe.
 

3. Wo ist sie nicht geregelt?

Eine Gruppe von 15 Bundesstaaten wird als “surrogacy-friendly” bezeichnet. Unter ihnen Idaho, Connecticut oder Rhode Island. Hier gibt es kein ausdrückliches Gesetz und die Gerichte entscheiden separat über jeden Fall.
 

4. Wo ist sie verboten?

Eine Reihe an Bundesstaaten verbieten die Leihmutterschaft. In einigen Fällen gilt die Leihmutterschaft als Straftat. So z. B. In Arizona, Michigan und New York. Hier werden Geldstrafen und Haftstrafen verhängt. Bestraft werden nicht nur die Eltern, sondern alle, die an einer Leihmutterschaft teilnehmen.

In anderen Bundesstaaten wird das Leihmutterschaftsabkommen einfach für null und nichtig erklärt.
 

5. Leihmutterschaftsart

In den USA handelt es sich um eine vollständige Leihmutterschaft. Die Leihmutter darf kein genetisches Material zur Verfügung stellen. Wie in den meisten anderen Ländern auch, darf das genetische Material entweder von den zukünftigen Eltern oder von Spendern kommen. In den USA sind sowohl Eizellen als auch Samen von Spendern zugelassen. Die Spender können ausgewählt werden oder anonym sein.
 

6. Krankenversicherungen

Das Gesundheitswesen in USA ist privat und deshalb müssen alle Kosten in einem Leihmutterschaftsprozess von den zukünftigen Eltern übernommen werden. Um unvorhergesehene medizinische Kosten zur vermeiden, ist es ratsam sicherzustellen, dass die Krankenversicherung der Leihmutter alle möglichen Kosten übernimmt. Andernfalls sollte eine Versicherung für die Leihmutter abgeschlossen werden. Zusätzlich sollte eine Versicherung für das Kind abgeschlossen werden, weil die Krankenversicherung der Mutter diese Kosten nicht deckt. Kosten für Inkubator, Operationen, Zwillingsschwangerschaft usw. sollten durch diese Versicherungen abgedeckt werden.
 

7. Deutsche Abstammung

Die Anerkennung der Abstammung erfolgt möglicherweise nicht automatisch. Bei Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens mit Urteilsspruch wird den Eltern die Abstammung zugesprochen und der Leihmutter und ihrem Ehemann (im Falle) die Abstammung entzogen. So wird dies z. B. In Kalifornien geregelt.

Durch die Geburt des Kindes in den USA erhält das Kind automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft, selbst dann, wenn die Eltern Deutsche sind. Danach können sich die Eltern aber für die deutsche Nationalität entscheiden.

Der oberste Bundesgerichtshof hat nach Erlass eines Urteils vom Dezember 2014 klargestellt, dass es nicht möglich ist, die Kinder, die durch Leihmutterschaft geboren wurden, abzulehnen. Die Abstammungsregeln des eigenen Bürgerlichen Gesetzbuches können hier nicht zur Anwendung kommen, da diese präventiv wären.

Die im Ausland geborenen Kinder, sollen nach Angaben des Obersten Gerichtshofes die Möglichkeit bekommen, im Standesamt angemeldet zu werden. Wenn die Abstammung in einem anderen Staat als legal gilt, ist sie rechtsgültig begründet. Ein Kind kann für die Umstände seiner Geburt nicht verantwortlich gemacht werden und daher auch nicht für die Konsequenzen, dies sich aus dem Leihmutterschaftsverbot in Deutschland ergeben, zur Rechenschaft gezogen werden.

Vorteile und Nachteile von Florida


VORTEILENACHTEILE
Ein Gerichtsurteil wird im Namen der beiden Eltern ausgestellt.Das Urteil muss anschließend in Deutschland anerkannt werden.
Jedermann, unabhängig vom Familienstand oder sexueller Orientierung, kann Leihmutterschaftsprozess durchführen. (Verheiratete, Lebenspartnerschaften, ledige Frauen, ledige Männer, homosexuelle Paare).Krankenversicherung, daher müssen Sie alle anfallenden medizinischen Kosten übernähmen.
Es gibt keinen Festpreis. Wenn es zusätzliche Kosten gibt, wie z.B. Inkubator, etc. müssen Sie diese bezahlen, was die Kosten für den Prozess unermesslich ansteigen ließe
Es gibt einen Mangel an Leihmutter, deswegen kann die Zuteilung einer Mutter zwischen 8 und 12 Monaten dauern.
Die Agentur weist ihnen eine Leihmutter zu, aber diese muss Sie auch als Eltern akzeptieren.
Die Kosten von Prozessen sind die teuersten der Welt. Ein Prozess kostet zwischen 90. 000 und 180. 000 Euro, wenn es keine Überraschungen gibt

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Wir sind für Sie da, um alle Ihre Fragen über die Prozesse der Leihmutterschaft zu beantworten und Ihnen die Serviceleistungen, die GestLife Ihnen bieten kann, genau zu erklären.

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